re:publica 13

Ich freue mich auf eine besondere Moderation: Am Mittwoch (8.5.13) der nahenden re:publica 13 in Berlin werde ich um 16:15 Uhr eine hochkarätig besetzte Runde auf der Stage 2 begrüßen dürfen. Unter dem Titel Digital by default – ´Digital Natives´ im Journalismus” werden Katharina Borchert (Geschäftsführerin SPIEGEL Online), Stefan Plöchinger (Chefredakteur sueddeutsche.de) und Jochen Wegner (Chefredakteur ZEIT Online) miteinander diskutieren.

Worüber genau?

Das soll nicht zuletzt vom Interesse des Publikums abhängen – Stichwort Open Journalism und Crowd Sourcing und so. Schließlich nutzt vermutlich jeder der Anwesenden eines der drei Online-Angebote, und viele von uns wissen immer schon vor deren Chefs, was Digitaler Journalismus im Jahr 2013 bitte schön sein sollte und was nicht.

Was die gewieften Programmmacher der re:publica 13 vorgelegt haben, bildet natürlich den Rahmen und soll hier kurz zitiert werden:

Kernthese:

Der Weg in die digitale Nachrichtenwelt ist lang und steinig. Wie weit sind Deutschlands größte Nachrichtenportale und ihre LeserInnen?

Beschreibung:

Dass sich Journalismus verändert und längst im Wandel begriffen ist, ist kein Geheimnis mehr. Das beginnt bei den Recherchewegen für eine Geschichte und geht weit über deren Veröffentlichung hinaus. JournalistInnen beziehen neue Öffentlichkeiten ein, probieren innovative Darstellungsformate und Werkzeuge (z.B. Storify oder Tumblr) aus und kommunizieren mit den LeserInnen auf Augenhöhe.

Dabei stoßen beide Seiten auf Widerstände: KollegInnen, die „das schon immer so gemacht haben” oder LeserInnen, die die aufwendig recherchierte Datenvisualisierung ignorieren und lieber in den Kommentaren trollen. Junge, digitalaffine JournalistInnen forcieren und begleiten den Umbruch in den Chefetagen der Nachrichtenwelt. Bei uns berichten sie, welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben und welche Herausforderungen noch vor uns Lesenden und Schreibenden liegen.

Darüber hinaus jedoch bin ich gerne offen für Vorschläge: Wenn man schon gleich drei Häuptlinge des deutschen Online-Journalismus zusammen hat, was möchte man von ihnen wissen? Was machen sie richtig, was machen sie falsch, und warum? Was sollten sie in den nächsten Jahren angehen? Und zwar ebenso aus Leser- wie aus Medienprofi-Perspektive?

Ich freue mich auf Eure Ideen hier in den Kommentaren, auf Twitter oder per Mail an fk ät alrightokee.de – oder persönlich auf der re:publica 13.