Buchmode

Schöne Shirts mit Literatur-Klassiker machen Outofprintclothing. Kleider machen Leute und man ist eben immer noch, was man liest. Die Mission:

Out of Print celebrates the world’s great stories through fashion. Our shirts feature iconic and often out of print book covers. Some are classics, some are just curious enough to make great t-shirts, but all are striking works of art. (…)

In addition to spreading the joy of reading through our tees, we acknowledge that many parts of the world don’t have access to books at all. We are working to change that. For each shirt we sell, one book is donated to a community in need through our partner Books For Africa.

How we read is changing as we move further into the digital age. It’s unclear what the role of the book cover will be in this new era, but we feel it’s more important than ever to reflect on our own individual experiences with great literary art before it’s forever changed. What’s your story?

Dazu gibt es noch E-Reader- und Smartphone-Hüllen, so mittelhübsch:

Die neuesten Frisuren von Julian Assange

Während Julian Assange die Steuerhinterzieherdaten von Rudolf Elmer, dem redseligen Schweizer Ex-Bänker, zur Veröffentlichung vorbereitet, und ich daraufhin noch intensiver über die Auswirkungen der WikiLeaks auf Unternehmen und ihre Latenzpolitik nachdenke, bekommt der attraktive Weltveränderer stilistische Unterstützung aus der Crowd: Design the next great hair style for Julian Assange (WikiLeaks). (Den Link habe ich von Nerdcore René, welcher gerade Stress mit einem für solche Fälle berüchtigten Provider namens Euroweb hat, aber hier erstmal weiter macht.)


Friedhof der Motto-Shirts

Wie wird Mode gemacht?

Sind (wie es ein hartnäckiges Gerücht besagt) die omnipräsenten Logo-, Motto- und Band-Shirts nur so massiv verbreitet, weil entsprechend viele Leute mit den Motiven auf ihrer Brust/en von ihrer mangelhaften Physiognomie ablenken wollen? Haben die berüchtigt-bedruckten Jutebeutel nur deswegen die gentrifzierten Stadtteile der Welt erobert, weil “zur richtigen Zeit irgendwelche sechs Arschlöcher sich dachten, dass das bescheuert genug ist um wieder cool zu sein, und alle hinterrennen”, wie es ein verwandter Geist neulich ausdrückte? Was machen all die Botschaften, wenn wir schlafen? Ist die folgende Sinnentleerung des Aufdrucks durch pur denotative Etikettierung der logische nächste Schritt zurück in eine simpel syntaktische Welt oder gar das letzte Extrem einer (Pop)Kultur, die ständig irgendetwas mittels irgendeines Objektes ausdrücken muss, also in ihrer Selbstdarstellung maximal medialisiert ist? Stelle ich zu viele dumme Fragen?

Via Nerdcore.